1,2,3 zum Qualitätsprodukt.
Die Rotation ist ein einfach zu beschreibendes Verfahren, das in vier Stufen abläuft:
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Eine vorgewogene Menge Kunststoffpulver wird in eine Hälfte eine dünnwandigen hohlen Metallform gefüllt, die auf einem Formträger (Arm) der eigentlichen Verarbeitungsmaschine montiert ist. Nach der Befüllung werden die Werkzeugteile miteinander verbunden und verschlossen. Dazu werden üblicherweise Verschlüsse (Klammern) oder Schrauben und Bolzen benutzt.
- Dieses Werkzeug wird dann in eine bi-axiale Rotation versetzt und wird in eine Heizkammer (Ofen) verbracht, in der Hitze von außen die Werkzeugwand durchdringt. Das in dem Werkzeug befindliche Material wird allmählich aufgeheizt. Materialpartikel schmelzen an der heißen Werkzeugwand auf und bilden allmählich eine Schicht, die Formkörperwand.
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Wenn das gesamte Material so aufgeschmolzen und sich zur Wand konsolidiert hat, taktet die Maschine wieder und das Werkzeug wird in eine Kühlstation verbracht. Mit Luft, Wassernebel oder durch direktes Besprühen mit Wasser wird die Temperatur des Kunststoffes unter den Kristallationspunkt gebracht; dabei dauert die bi-axiale Rotation an, um ein Ablaufen der Schmelze zu vermeiden.
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Wenn das Teil ausreichend gekühlt ist, taktet die Maschine erneut und das Werkzeug wird in die sog. Entformungs- und Beladestation verbracht, in der das Werkzeug geöffnet und das fertige Teil entnommen wird. Anschließend steht das Werkzeug für eine Wiederbefüllung zur Verfügung und ein neuer Produktionszyklus kann beginnen.
Die offensichtliche Einfachheit dieser vier Stufen verheimlicht die Komplexität dessen, was während eines Zyklusses tatsächlich passiert.
Die Rotation ist insofern und im Vergleich zu anderen Kunststoff-Verarbeitungsverfahren einzigartig, als Heizen, Formen und Kühlen des Materials innerhalb des Werkzeugs stattfinden und daß dabei keine Drücke benutzt werden.
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